RheinBurgenWeg Etappe 7

Hinweis: Ich bin im Juli 2025 den Rheinburgenweg von Andernach bis Boppard gewandert. Da ich teilweise Etappenübergreifend (Also mehr als eine Etappe pro Tag) gewandert bin überschneiden sich die Artikel teilweise.

Mit Beginn der siebten Etappe erreichte ich endlich wieder das Mittelrheintal und man verschwindet im „grünen Tunnel“. Der grüne Tunnel ist hier eher sinnbildlich gemeint, denn es geht tief in den Wald. Und kaum war ich ein paar hundert Meter hinter dem Rittersturz, war ich wieder allein unterwegs. Genau so sollte es sein.

Nach rund zwei Kilometern und etwa 20 Minuten erreichte ich die Dommelberghütte. Endlich eine Aussicht, die ihren Namen verdient: Blick auf Lahnstein und die rechtsrheinischen Stadtteile von Koblenz.

Der „Grüne Tunnel“ eröffnet immer wieder Schaufenster in die Landschaft. Meist geht es aber ohne Aussicht, dafür aber mit viel Schatten, durch den Wald.

Seit dem Frühstück hatte ich keine Pause gemacht und war zügig durchmarschiert. Hier hörte ich auf meinen Körper. Eine gute Stunde Pause. Ich glaube, ich bin sogar kurz eingenickt. Das war nötig. Ohne diese Pause hätte ich die restliche Strecke vermutlich nicht mehr sauber durchgezogen.

Gegen 15:00 Uhr ging es weiter. Vorbei an der Weidgenhöhe mit gleichnamiger Schutzhütte, dann zur Rot-Weiß-Hütte, die ich links liegen ließ. Der folgende breite Forstweg war wieder monoton. Motivation kam nur noch über die Musik auf den Kopfhörern.



Die Schutzhütte Pastorenpfad habe ich schlicht übersehen – ich bin einfach daran vorbeigelaufen. Verpasst habe ich vermutlich nichts.

Der Weg zog sich weiter bis nach Rhens. Und diesmal gilt wirklich: Der Weg war das Ziel. Keine besonderen Highlights, keine spektakulären Ausblicke.

Kurz vor Rhens passierte es dann. Vielleicht aus Müdigkeit, vielleicht aus Unachtsamkeit. Ein heftiges Umknicken. Es ging schnell, schmerzhaft, unnötig. Nur dank meiner Wanderstöcke konnte ich mich abfangen und weitergehen. Abbruch? Keine Option. Aber klar war: Tempo rausnehmen.

Am Funkturm kurz vor Rhens muss man genau drauf achten wo man weiter geht, die beschilderung ist hier teilweise gar nicht vorhanden und so kommt es das man schnell mal in die falsche Richtung läuft.

In Rhens machte ich einen kurzen Stopp an einem öffentlichen WC. Dort endet die siebte und beginnt die achte Etappe.

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