RheinBurgenWeg Etappe 13

Etappe 1 Süd-Nord

Die Erste Etappe auf der Süd-Nord Relation auf dem RheinBurgenWeg beginnt in Bingen und endet in Trechtinghausen.

Der Start am Bahnhof Bingen ist etwas holprig. Zwar gibt es auf der Brücke einen gelben Aufkleber der einen den Zuweg zum RheinBurgenWeg zeigt, jedoch war es das dann auch. Der Weg durch den Park am Mäuseturm ist nicht beschildert und man muss sich hier ein bisschen auf seine eigene Orientierung verlassen. Wenn man im Park immer Richtung Norden geht kann man sich aber nicht verlaufen, die Fußgängerbrücke und das Stellwerk sind schon von weitem zu erkennen. Nach dem Überqueren der Bahnstrecke noch ein paar Meter an der Bundesstraße entlang und schon steht man am Beginn (oder Ende) vom RheinBurgenWeg am Schlangenpfad.

Beginn des RheinBurgenWegs in Bingen. Etwas unspäktakulär aber immerhin…

Ein kurzes Stück geht es steil bergauf bis zur Schutzhütte Prinzenkopf. Hier hat man scon direkt den ersten Aussichtspunkt erreicht und hat ein tolles Panorama auf Bingen und den Rhein. Der Weg führt uns weiter ins Kreuzbachtal. Der Einfluss naher Städte wie Bingen, Ingelheim und sogar Mainz sind besonders im Kreuzbachtal und der anschließenden Steckenschlääferklamm deutlich zu spüren. Das Gebiet ist ein großer Waldspielplatz für Kinder (und Erwachsene) sodass man hier mit großen Rucksäcken schon sehr auffällt.


Wanderstöcke machen vielleicht einen komischen Eindruck, können aber bei An- und Abstiegen eine echte Unterstützung sein. Ich nutze Wanderstöcke von Leki. Preislich sind es zwar nicht die günstigsten, dafür konnte ich mich bisher immer darauf verlassen. Sie halten gut das Gewicht aus wenn man sich mal drauf stützen muss, sind leicht und dadurch das sie teilbar sind auch gut am Rucksack zu verstauen.

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Die Steckenschlääferklamm

Ab 1971 wurde die Klamm von den Weilerer Wanderfreunden „Die Steckenschlääfer“ ausgebaut. 15 Holzbrücken führen über den Haselbach. Geschmückt ist die Klamm mit 46 Schnitzereien von Franz Kellermeier. Erneuert durch den Schnitzkreis der Heimatfreunde e.v. Weiler sind die Masken und Karikaturen auch heute noch zu bewundern. Um möglichst wenig die Bäume zu verletzen folgen die Schnitzereien den natürlichen Wuchs der Bäume und wurden nur dort angebracht wo sie ihnen möglichst wenig verletzungen zufügen.

Sieht man den Affen hat man die Klamm hinter sich gebracht.

In der Klamm selber ist zwar weniger los als auf den Kilometern vorher, dennoch findet man hier keine Ruhe. Erst wenn man in das Morgenbachtal einbiegt wird es ruhiger. Vorbei an der altehrwürdigen Morgenbachtalhütte zweigt der Weg zur ersten Burg ab welche direkt am Weg liegt.

Burg Rheinstein

Über den Eselspfad erreicht man die Burg Rheinstein und einen weiteren Aussichtspunkt. Den schmalen Eselspfad folgend kommt man zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Burg Reichenstein um anschließend ein kurzes mit Drahtseilen gesichertes Stück wieder ins Morgenbachtal abzusteigen.

Burg Reichenstein (Oder was man davon sieht)

Wieder am Morgenbach angekommen endet bereits die erste Etappe. Nun hat man die Möglichkeit die zweite Etappe zu beginnen oder dem Morgenbachtal wieder aufwärts zur Schutzhütte Morgenbachtal zu folgen um dort die Zeit bis zum beginn des nächsten Tages zu überbrücken.

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