Westweg Etappe 1

Vom 25.5. bis zum 28.5.2017 ging es zur ersten Schwarzwaldtour. Ziel war der Westweg von Pforzheim bis Basel. An diesem ersten Wochenende ging es vom Startpunkt des Westweges aus bis Kaltenbronn.

Etappe 1 führte uns zu dritt von Pforzheim bis Dobel, 774m Aufstieg zehrten sehr an den Kräften aber das hatte uns nicht davon abgehalten direkt im Anschluss die 2. Etappe von Dobel bis Forbach anzutreten.
Wir sind in Pforzheim am Kupferhammer gegen frühen Nachmittag aufgebrochen.  Auf urbanen Wegen überquert man bei Dillweßienstein die Nagold. Auf breiten Forstwegen erreicht man nach einer kurzen Waldpassage die Enz welche schattige kühle Pausenplätze bei warmen Sommerwetter anbietet und zum verweilen einlädt.

Nach einem kurzen Anstieg erreicht man die Burgruine Neuenbürg. Hier ist es sinnvoll seine Wasservorräte aufzufüllen denn das Wasser wird man wenig später gut gebrauchen können. Nach einer Querung der Enz in Neuenbürg kommt eine kurze aber heftige Steigung welche einen kleinen Vorgeschmack auf das gibt was einen ab der dritten Etappe erwartet. Leider ist oberhalb in Neuenbürg der Westweg kurz schlecht ausgeschildert. Einfach beim Restaurant die Straße gerade Richtung Westen überqueren und die Feldbergstraße weiter am Waldrand folgen, dann trifft man wieder auf einen Westweg-Wegweiser und einem fast perfekt geradeaus laufenden Forstweg nach Schwann.
Am Waldrand entlang führt uns der Weg zur Schwanner Warte. Hier hat man an einem Brunnen wieder die Möglichkeit etwas Wasser aufzufüllen bevor man anschließend bis Dobel vom Wald verschluckt wird. Rechtsseitig etwas entfernt befindet sich der Axtbach mit einer Schutzhütte auf einer Lichtung inklusive Quelle welche in Besitz der örtlichen Förster ist.
Der Westweg führt vorbei am Grillplatz Dreimarkstein welcher sich auch direkt an Kreuzung zweier Landstraßen befindet und entsprechend auch ein beliebtes Ausflugsziel. Verbunden leider mit entsprechenden Müll und Lärm. Hier befindet sich auch eine Schutzühtte vom Typ Nurdachhaus.

Kurz vor Dobel stößt man auf das zweite Highlight der ersten Etappe des Westweges: Das Naturdenkmal Volzemer Stein.  Obwohl sich hier kein steiler Hang befindet hat sich hier eine Blockhalde gebildet. Durch Regen und Sickerwasser wrid das weiche tonhaltige Sediment ausgewaschen und die Sandsteinblöcke brechen gesprengt durch Wasser und Frost heraus. Eine Schutzhütte vor Ort lädt zu einer Pause ein.
Nach einem kurzen Fußmarsch erreicht man dann endlich Dobel. Hier besteht die Möglichkeit an einem Brunnen unter einem schattenspendenden Baum eine Pause einzulegen.



Etappendaten

Etappe 1: Pforzheim – Dobel (23,5 km)

Wegezeit: Ca. 6:00 Stunden, mit Gepäck etwas mehr.

11,5 km: Brunnen an der Schlossruine Neuenbürg – N48° 50.836′ E8° 35.612′

16,3 km: Schwanner Warte – N48° 50.330′ E8° 32.894′

16,3 km: Schwanner Warte (Vermüllt) – N48° 50.356′ E8° 32.954′

Leider ziemlich vermüllt durch die Nähe zur nächsten Ortschaft.

18,3 km: Axtbach Quelle – N48° 49.571′ E8° 32.225′

18,3 km: Schutzhütte im Axtbachtal mit Quelle – N48° 49.571′ E8° 32.225′

Hütte gehört den örtlichen Förstern. Wenn man dort alles ordentlich und sauber hinterlässt und natürlich freundlich ist sollte man kein Problem haben. Campen soll man hier nicht, wir hatten aber kein Problem Abends anzukommen und morgens weiter zu ziehen.

21,3 km: Dreimarkstein – N48° 48.464′ E8° 31.665′

Hauptstraße in der Nähe. Entsprechend laut. Beliebtes Ausflugsziel.

22,3 km: Volzemer Stein – N48° 48.054′ E8° 31.381′

Tagsüber viele Spaziergänger

24,6 km: Brunnen in Dobel – N48° 47.686 E8° 29.795′

Ist man mit mehreren Personen unterwegs kann hier einer mit dem Gepäck warten während  ein anderer zum Einkaufen geht.

Wegpunkte als GPX-Datei downloaden

Die GPX-Datei enthält noch einige weitere Schützhütten entlang der ersten Etappe. Diese sind jedoch nicht wirklich einladend weil sie in Ortschaften liegen und entsprechend findet man dort nicht wirklich Ruhe.